Erfahrungen mit dem Attack DP 25 und dem DP45 Holzvergaserkessel
(18.06.2009)
Hallo, lieber Interessent, hier für Sie ein paar Erfahrungen:
Erstinbetriebnahmedatum DP25 : Do. 11.11.05 (nach 4
bereits getesteten Allesbrennern preiswerterer Bauweise über mehrere
Jahre
und dabei als Fazit erheblichen Frust gehabt ! )
Die Pumpe direkt am Kesselrücklauf , noch vor der Rücklaufanhebung (siehe Schaltplan, linke Spalte auf der Hauptseite) nicht durch die enthaltene Steuerung, sondern über Anlegethermostat angesteuert!
Rohrdurchmesser Kupfer 22mm, bei DP45 32mm empfehlenswert.
vorhandener Schornstein 7m VA, Querschnitt 200mm, empfehlenswert 8-9 m.
Aufbau: Leicht und einfach, Handbuch ist gut, Schaltplan unter dem oberen Deckel.
Gebläse (steckerfertig) mit 4 Schrauben montiert und Stecker in Steckdose gesteckt
Test: i.O
Hausgrösse ca. 380 m2 Altbau, 1895, Wände/Dach/Fussboden sind nicht isoliert, neue 2- Scheiben Isofenster
Betrieb noch ! ohne Pufferspeicher
vorhandene Anlage: 28 Heizkörper, Ölheizung mit 150 lt WW-Speicher (gekoppelt gem. Anschlussplan siehe Hauptseite linke Spalte.
Kessel wurde mit jeglichem Holz beheizt
Aschenmenge nach 12 Tagen (1.Reinigung) war 1 Maurereimer voll (Sie sollten spätestens nach 7 Tagen reinigen!)
Brenndauer unter Nennlast: ca. 3-4 Std., Herstellerangabe wird erfüllt
Brenndauer Gluterhaltungsbetrieb: ca. 6-8 Std,. Herstellerangabe 8-12 Std ist m.E. mit gutem Holz auch erfüllbar
Reinigungsaufwand: üblich, es bietet sich der bekannte Staubsaugereimer für Öfen an.
Probleme: keine
ab 2006 werden 75 und 100 KW gefertigt
Türwechselanschlag wird in Zukunft möglich sein. (Die
Vorrichtung ist bei meinem bereits fast vollständig, wäre nachträglich einfach
machbar durch Anschweissen des Türriegelhalters, ist bloss eine kleine
Eisenschelle)
Fazit
Preis-/Leistungsverhältnis stimmt. (Nach oben gibt es bekannterweise ja keine Grenze!)
Der Kessel ist solide und einfach zu bedienen.
Vorteile: alle notwendigen Zertifizierungen, Staubmessung des Schornsteinfegers ist locker erfüllt ! (BimSchV)
Alu-Einbrennlackierung der Bleche
Keine Elektroplatinen, sondern leicht zu tauschende Schalter
Folgekosten des Brennkammerschamotteteile-Austausches ( 3 einfache Teile). sind nur ca. 20 €
Betrieb ist ohne Pufferspeicher nicht zu empfehlen, da die
Wärme sonst nicht! für die 2. Nachthälfte zur Verfügung steht.
Will heissen: Morgens sind die Räume (Altbau) von 22 auf 16 Grad abgekühlt.
Der Verfasser hat also den 1. Speicher mit 400 lt (testweise einen alten
Trinkwasserspeicher mit nur 2 Anschlüssen,
siehe Anschlussplan in der linken Spalte , Beispiel 1) bereits im Keller und
beginnt mit der Montage.
Einbindung des Speichers beendet am 22.11.05
Es empfiehlt sich dann eine Funksteckdose für die Heizungspumpe mit Raumthermostat/Schaltuhr. 2400-ca.0500 Uhr ausschalten.
Hydraulisch läuft alles wie geplant, elektrisch ebenso, Ölheizung ist immer noch komplett ausgeschaltet.Warmwasser durchweg 60 Grad.
Erkenntnis
Der DP 25 macht seine Sache gut, auch bei z.Zt. - 5
Grad,
hat jedoch bei der Hausgrösse keine Reserve für den Puffer.
Ölheizung habe ich deshalb von 500 Uhr bis 700 Uhr morgens eingeschaltet. Sonst
ist sie ausgeschaltet!.
Der DP45 (KW) ist für den Altbau mit 380 m2 erheblich !!! besser geeignet.
Speicher sollte dann mindestens 2000 lt betragen!.
So kommt man gut über die Nacht, zudem ist nur die Hälfte sägen notwendig.
Der Kessel zeigt absolut kein "Qualmen", auch nicht in der Anzündphase.
Resümee: nicht mit "Allesbrennern" zu vergleichen!
Zeitsprung zum 26.01.2006 Umbau auf den DP45
Nunmehr nicht mehr gefackelt und probiert, sondern in die Tat
umgesetzt!
Mit 2 Mann den nunmehr gelieferten DP45 von der Palette gewuchtet
und angeschlossen.
Wichtig : hinten ca. 1 cm höher aufstellen,
da sonst Luftblasen nicht gut abfliessen und beim Öffnen der Tür weniger
Qualmbelästigung entsteht!
Dauer des Umrüstens mit div. Nachdenken und Vorsicht,Vorsicht ca. 5 Std.
Und dann hinein mit dem Holz und "Dampf" gemacht.
Ca. 30 Min. etwas "Nase rümpfen" (Teerqualm) aber das war's denn auch schon.
Etwas teeriges Schwitzwasser vorn auf den Fliesen (Menge: nur 1
Tempotaschentuch) über ca. 1 Std.
Heute am 28.01.06:
Kessel ganztägig in Betrieb, Temperatur auf ca. 85 Grad und... endlich mal die
ganze "Bude potwarm" !
Auch ist endlich der 400lt Speicher komplett auf 80 Grad (trotz voll
offener 28 Heizkörper!)
Erneutes Fazit: das ist endlich (nach 4 Kesseln in 2 Jahren nun der richtige!
Hätt' ich das bloss gleich gemacht!
Die Nachrüstung von mehr Puffer folgt irgendwann im Sommer, wenn das Haus nicht
mehr genug Wärme abnimmt,
dann ist ein Puffer von min. 2000 lt eben unerlässlich.
Die Abschaltung der Heizkreispumpe mit Schaltuhr ab ca. 2300 Uhr abends - ca.
0530 Uhr morgens ist nun machbar.
Damit steht dann morgens, so wie erwünscht, für ca. 1 Std. 70 Grad
Puffertemperatur
zur Verfügung und damit angenehme Wärme und somit haben wir genügend Zeit,
nicht mehr "bibbernd" den Ofen anzuheizen. Wir werfen ca. alle 3 Std nach.
Da Brauchwasservorrang installiert würde, fehlten halt ca. 1 1/2 Std.
morgendliche Wärme, eben das Speicherreservoir.
Fazit:
Problem gelöst!
Die Ölheizung endlich auch !!! für die Stunde morgens ganz
aus. !!!
Sie wird halt nur noch für Notfälle (zu faul, kein Holz oder Urlaub im Winter
etc.) gebraucht.
Aussentemperatur : -12 Grad !!! und... Bude ist warm.!
Zeitsprung zum 19.01.07.:
Puffer nun 1500 lt, 2000 min - ev. 3000 lt wäre noch
besser !
Ölheizung seit 1 Jahr bis auf einen Funktionstest nicht mehr in Betrieb!
Kann an sich weg!
Bin zufrieden und viele Kunden mit gleichen Anlagen auch.
Warum hatte ich vorher bloss diese kleinen "Kisten" ohne Pufferspeicher? (Man
frage sich? Versuch macht klug!)
2 x Heizen/Laden z.Zt. am Tag, das geht, kann ich gut mit leben.!
Zeitsprung zum Juni 2009
Anlage lief bisher völlig problemlos und zufriedenstellend!!!
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und hier weitere Erfahrungen von Kunden
Kundenerfahrung mit dem DP45-1
Kundenerfahrung mit dem DP45-2
Kundenerfahrung mit dem
DP45-3
mfg Ulrich Karschny